© Verlag Torsten Low 2019
Andrea Harm
Der wilde Jäger
Mein Name ist Andrea Harm, ich bin 1979 in Mannheim geboren und
aufgewachsen. Nach einigen Umzügen quer durchs Land bin ich irgendwann
wieder in Mannheim gelandet und wohne hier nun mit meinem Mann und
unserem Hund zwischen Wald und See. Ich bin kaufmännische Angestellte in
einer kleinen Hydraulikwerkstatt. Ich schreibe Kurzgeschichten in
verschiedenen Genre und habe ein Roman in meinem Lieblingsgenre
„Psychothriller“ veröffentlicht.
Der Sage nach zieht der wilde Jäger im Herbst mit Büchsengeknall, Hundegeheul und Hörnerblasen durch den
Odenwald. Es wird dabei von einen kopflosen Reiter erzählt, der der wilden Jagd voraus zieht.
Die wilde Jagd kehrt stets in Burg Freienstein bei Gammelsbach ein.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe in der Schule schon gerne freie Aufsätze geschrieben und irgendwann habe ich einfach mal zuhause
angefangen eine Geschichte zu schreiben. Die habe ich über Jahre immer weiter- und umgeschrieben, bis sie in einem
Roman geendet ist. Durch Zufall bin ich auf einen Schreibwettbewerb aufmerksam geworden den ich dann auch mit
diesem Roman gewonnen hatte. Aus dem Gewinn wurde leider nicht viel, aber dem schreiben bin ich treu geblieben und
nehme auch immer noch hin und wieder an Ausschreibungen teil.
Als Leser: Roman oder Kurzgeschichten?
Roman
Und als Autor?
Beides, aber ich tendiere mehr zu Kurzgeschichten
Welche Genres liest du?
Psychothriller
Und in welchen Genres schreibst du?
Überwiegend Psychothriller
Was hat dich an der Ausschreibung „Geister der Vergangenheit“ gereizt?
Die Thematik an sich. Unser Land ist voll von fantastischen Sagen und Mythen und es war aufregend sich durch die
vielen Geschichten zu arbeiten und eine dieser Sagen in der eigenen Geschichte zu verwenden.
Glaubst du selbst an Geister und paranormale Ereignisse?
Ja
Wenn ja, hast du selbst schon etwas in der Art erlebt?
Ich habe noch keine Geister gesehen, aber ich habe schon das ein oder andere „übernatürliche“ Erlebnis gehabt.
Was würdest du tun, wenn dir die wilde Jagd begegnen würde?
Ich würde vermutlich vor Angst erstarren oder schreiend wegrennen.
Kanntest du diese Sage schon vor der Ausschreibung zu dieser Anthologie?
Nein
Nachdem du diese Geschichte geschrieben hast: Würdest du nachts die Burg Freienstein betreten?
Nicht zur Jagdzeit und auch nicht allein.
Vielen Dank für das Interview!
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